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PSA

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PSA für alle, die sicher arbeiten wollen

PSA steht für persönliche Schutzausrüstung. Das sind Produkte, die du auf oder an deinem Körper trägst, um dich vor Gefahren am Arbeitsplatz zu schützen. Denk an herabfallende Gegenstände, Lärm, Staub, scharfe Kanten und gefährliche Stoffe. Bei der persönlichen Schutzausrüstung findest du Produkte für Kopf, Augen, Ohren, Lungen, Hände und Füße. Sie sind für viele verschiedene Bereiche gedacht, z. B. für Bau, Industrie, Logistik, Agro und das Gesundheitswesen.

Warum persönliche Schutzausrüstung bei der Arbeit so wichtig ist

Gerade bei Arbeit, die du jeden Tag machst, lässt die Aufmerksamkeit für das Risiko schnell nach. Gute Schutzmittel verringern das Risiko für bleibende Verletzungen deutlich. Gehörschäden durch lang anhaltenden Lärm verschwinden nie wieder. Augenverletzungen durch einen einzigen Funken können dauerhaft sein. Ein Schnitt in der Hand kostet dich schnell mehrere Wochen Arbeit. PSA unterstützen dich auch bei deiner Leistung. Handschuhe mit Grip helfen dir, dein Werkzeug sicherer zu halten. Atmungsaktive Kleidung verhindert ein Überhitzen. So schaffst du einen langen Tag besser. In Bau und Industrie schreibt der Arbeitgeber das oft vor. Im Gesundheitswesen verhindern Handschuhe und Gesichtsschutz Ansteckungen.

Welche Arten von PSA gibt es?

Welche Art von Schutz du brauchst, hängt vom Risiko deiner Arbeit ab. Oft trägst du mehrere Mittel gleichzeitig. Bei Abbrucharbeiten verwendest du beispielsweise gemeinsam einen Helm, Gehörschutz und eine Schutzbrille. Unten siehst du die wichtigsten Gruppen im Überblick.

  • Kopfschutz: gegen Stöße und herabfallende Gegenstände. Für einen Helm oder eine Anstoßkappe findest du bei Kopfschutz.
  • Gehörschutz: gegen schädlichen Lärm. Ohrstöpsel und Gehörschutzkapseln verhindern, dass du schlechter hörst.
  • Augen- und Gesichtsschutz: gegen Splitter, Spritzer und Strahlung. Praktisch beim Schleifen, Schweißen oder bei der Arbeit mit Chemikalien.
  • Atemschutz: gegen Staub, Dämpfe und Gase. Von einer einfachen Staubschutzmaske bis hin zur Vollmaske.
  • Handschutz: gegen Schnittverletzungen, Scheuern, Hitze und Chemikalien. Sieh dir das Angebot bei Arbeitshandschuhe an.
  • Fußschutz: Schuhe und Stiefel gegen Quetschungen und Durchtritt.
  • Absturzsicherung: Auffanggurte, Verbindungsmittel und Anschlagpunkte für Arbeiten in der Höhe.

Schutz, den du den ganzen Tag anbehältst

Der beste Schutz ist der, den du den ganzen Tag über anziehst. In einem Lager mit viel Lärm ist eine Gehörschutzkapsel angenehm, weil du sie schnell ab- und aufsetzt. Arbeitest du auf unebenem Gelände mit über dir herabfallenden Trägern, dann wählst du einen robusten Helm mit Sicherheitsschuhen. Wenn ein Mittel nicht richtig sitzt, legst du es wieder ab. Eine Brille, die drückt, oder ein Handschuh, der zu locker sitzt, werden ganz automatisch seltener getragen.

Die drei europäischen Risikokategorien

PSA werden in Europa in drei Kategorien eingeteilt. Diese Einteilung zeigt, wie hoch das Risiko ist und wie streng die Prüfung erfolgt.

  • Kategorie 1: niedrige Risiken, bei denen ein Versagen höchstens zu oberflächlichen Verletzungen führt. Der Hersteller darf das selbst erklären. Denk an Gartenhandschuhe, Regenkleidung und Sonnenbrillen.
  • Kategorie 2: mittlere Risiken, z. B. herabfallende Gegenstände. Eine unabhängige Stelle prüft diese Mittel. Die meisten PSA fallen darunter, wie Helme, Schutzbrillen und Sicherheitsschuhe.
  • Kategorie 3: hohe Risiken mit bleibender oder tödlicher Folge, z. B. giftige Gase, extreme Hitze und Stürze aus der Höhe. Hier gelten zusätzliche Kontrollen und eine verpflichtende Unterweisung für die Nutzer.

Worauf du beim Zusammenstellen deiner PSA achten solltest

Starte immer beim Risiko deiner Arbeit und schau danach auf Komfort und Passform. Achte auch auf die Kombination mehrerer Mittel. Ein Helm, eine Brille und eine Gehörschutzkapsel müssen gemeinsam gut sitzen. Wenn die Brille immer wieder unter dem Helm verrutscht, ist die Kombination nicht passend. Unten stehen die Punkte, auf die du achten solltest.

  • Normierung: wähle eine Klasse, die zum Risiko an deinem Arbeitsplatz passt.
  • Größe und Passform: achte auf Damenmodelle und breite Modelle für breitere Hände oder Füße.
  • Material: abgestimmt auf Wärme, Feuchtigkeit, Chemikalien oder Vibrationen.
  • Sichtbarkeit: Signalfarben oder eine Team-Firmenfarbe.
  • Wiederverwendbarkeit: ein Einwegmodell oder ein Mittel mit austauschbaren Teilen.

Nutze die Filter auf dieser Seite, um schnell nach Typ, Größe, Material, Farbe und Einsatzbereich zu wählen.

So bleiben deine PSA in gutem Zustand

Schutzmittel funktionieren nur dann richtig, wenn du sie gut pflegst. Kontrolliere sie vor jeder Verwendung auf Risse, Kratzer und abgenutzte Verschlüsse. Reinige sie gemäß der Anleitung des Herstellers, denn ein starkes Reinigungsmittel kann das Material angreifen. Lagere sie trocken und ohne Sonne, denn UV-Strahlung macht Kunststoffe spröder.

Achte außerdem auf die Haltbarkeit von Helmen, Filtern und Absturzsicherungen. Ein Filter einer Maske ist nach dem Öffnen nur begrenzt haltbar. Ein Auffanggurt muss gemäß den Anweisungen des Herstellers geprüft werden. Hat ein Helm einen harten Stoß abbekommen, dann tausche ihn aus, auch wenn du nichts siehst. Ein häufiger Fehler ist, dass man die Ausrüstung zu lange weiterverwendet. Abgenutzte PSA vermitteln dir ein falsches Sicherheitsgefühl. Für die richtige Auswahl sieh dir auch die Beratung zur Arbeitskleidung an.

PSA bei Proforto bestellen

Wenn deine Bestellung auf Lager liegt und du sie vor 23:00 Uhr aufgibst, bekommst du deine PSA meist am nächsten Tag. So stellst du schnell ein komplettes Set für dich selbst oder für ein ganzes Team zusammen. Passt ein Produkt doch nicht, kannst du es kostenlos umtauschen oder bis zu 100 Tage nach Erhalt retournieren. Sieh dir die Auswahl oben an und wähle den Schutz, der zu deiner Arbeit passt.

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